DER MODERATOR
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Fernsehpastor Jan Dieckmann moderiert Tacheles. Er spricht im Interview über die Integration, bewegende Momente bei Tacheles und der Frage nach welchen Werten wir leben wollen. - im Interview
Aktuelle Sendung
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Wirtschaft und Werte: Kann denn Wachstum Sünde sein?
Marktkirche:
19.6.2012, 19 Uhr
Phoenix:
24.6.2012 13.00 Uhr
24.6.2012 00.00 Uhr
MIT:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Ehemals Bischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
> Mario Ohoven,
Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft
> Jutta Sundermann,
Attac Deutschland
> Prof. Dr. Utz Claassen,
Unternehmer
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- mehr dazu
- mitreden
Tacheles-Wettbewerbe Junge Medien
- Tacheles-Netzfilmwettbewerb: Gewinner steht fest
- Tacheles-Kunstpreis: Internationale Kunst in der Marktkirche
- Tacheles-Jugendmedienwettbewerb: Leben in zwei Welten
Junge Medien
- Zwischen Versöhnung und Entfremdung: Wie vereint ist Deutschland? Sendung vom 15.4.2012
- Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken? Sendung vom 26.2.2012
- Streit um den Sozialstaat: Ist sich jeder selbst der Nächste? Sendung vom 06.11.2011
- Sehnsucht nach Sinn: Wie viel Kirche braucht das Land? Sendung vom 16.10.2011
- Der Papst und Luthers Erben: Einig im Glauben oder für immer getrennt? Sendung vom 18.9.2011
- Die neue Welt des Internets: Ist nicht Privates mehr heilig? Sendung vom 19.6.2011
- Zwischen Angst und Verantwortung: Wird Deutschland zum Anti-Atom-Staat? Sendung vom 22.05.2011
- Gentest am Embryo: Wird der Mensch zum Schöpfer? Sendung vom 17.04.2011
- Furcht vor Anschlägen: Mit dem Islam gegen den Terror? Sendung vom 06.02.2011
- Islam in Deutschland: Friedensreligion oder Kultur der Gewalt? Sendung vom 17.10.2010
Rückschau
Mitreden
Wirtschaftswachstum als Leitgröße: Ist immer mehr immer besser?
- Umweltschützer und Sozialforscher warnen vor den Grenzen des Wachstums. Ein immer höherer Lebensstandard für immer mehr Menschen sprenge die Welt. Unternehmer halten dagegen – nur robuste Zuwächse sicherten Arbeitsplätze. Inwieweit kann oder muss Wachstum Leitgröße der Politik sein? Welches Wachstum ist gesund? Welche Werte zählen wirklich – was meinen Sie? mitreden
Tacheles im TV
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- mediathek
tacheles im radio
- Wie vereint ist Deutschland?
- Schwere Entscheidung Organspende
- Ist sich jeder selbst der Nächste?
- Wie viel Kirche braucht das Land?
- Einig im Glauben oder für immer getrennt?
Pro & Contra
Deutsche Einheit – darf Ostalgie noch sein?
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Ostalgie ist nicht nur schlecht,
sagt der evangelische Bischof Gerhard Ulrich. > mehr dazu
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Die DDR war ein Unrechtsstaat,
entgegnet der Publizist Wolfram Weimer. > mehr dazu
- mitreden
Wirtschaft und Werte
Kann denn Wachstum Sünde sein?
Wolfgang Huber warnt vor Gier als Leitmotiv.
Ist immer mehr wirklich immer besser? Inwieweit kann oder muss Wachstum Leitgröße der Politik sein? Darüber diskutieren mit Tacheles-Moderator Jan Dieckmann der frühere Bischof Wolfgang Huber, Topmanager Utz Claassen, Mittelstandspräsident Mario Ohoven und die Attac-Mitbegründerin Jutta Sundermann.
Deutsche in Ost und West
„Wir sollten zu unseren Brüchen stehen“
Debatte in der Marktkirche: Wie vereint ist Deutschland?
Zwischen Versöhnung und Entfremdung: Wie vereint ist Deutschland? Darüber diskutierten mit Tacheles-Moderator Pastor Jan Dieckmann der evangelische Bischof Gerhard Ulrich, die frühere Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Marianne Birthler, der Publizist Wolfram Weimer und André Hahn, Fraktionschef der Linken im Landtag von Sachsen.
Mehr dazu NordkircheNordkirche
Abenteuer deutsche Einheit
Joachim Gauck kommt zum Gründungsfest der Nordkirche. Foto: Vogel
Kein Anschluss, keine Übernahme aus dem Westen: „Wir haben uns auf den Weg gemacht, eine neue Kirche zu gestalten“, sagt der Kieler Bischof Gerhard Ulrich bei Tacheles zu seinem ganz persönlichen Abenteuer deutscher Einheit: Ulrich engagierte sich sechs Jahre für den Zusammenschluss von drei evangelischen Kirchen aus Ost- und Westdeutschland. Jetzt entsteht die Nordkirche. Zu Pfingsten wird in Ratzeburg gefeiert, mit Bundespräsident Joachim Gauck, der Blues-Sängerin Inga Rumpf und zahlreichen Christinnen und Christen.
Mehr dazuPfarrer gegen rechte Gewalt
„Die Kirche muss Widerstand leisten“
Pfarrer Lothar König kämpft in Jena gegen Rechtsextremismus.
Jugendpfarrer Lothar König kämpft seit den 90er Jahren gegen rechte Gewalt in Jena. Auf Demonstrationen stand er unter anderem dem Neonazi-Terror-Trio gegenüber. Die Aufgabe der Kirche sei es, den Nazis ein klares Stopp zu sagen. „Da müssen wir als Kirche Widerstand leisten“, sagt Lothar König. Bei Tacheles spricht er über sein Engagement für die Freiheit und gegen Gewalt.
Mehr dazuEmnid-Umfrage
Deutsche in Ost und West denken verschieden über DDR-Unrecht
War die DDR ein Unrechtsstaat? Die Meinungen gehen auseinander!
War die DDR ein Unrechtsstaat? Auch mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall sehen das Menschen in Ost und West komplett verschieden. Auch über den Rechtsextremismus in Ostdeutschland gehen die Einschätzungen in den neuen und alten Bundesländern weit auseinander. Dies zeigt jetzt eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.
Mehr dazuTacheles-Kolumnen Pro und Contra
Wie viel Ostalgie ist in Ordnung?
Bischof Gerhard Ulrich findet Ostalgie nicht nur schlecht.
Der evangelische Bischof Gerhard Ulrich aus Nordelbien schreibt in seiner Kolumne für Tacheles online: „Ostalgie ist nicht nur schlecht". Er wendet sich gegen den Begriff des Unrechtsstaats, wenn es um die DDR geht. Der Publizist Wolfram Weimer entgegnet: „Die DDR war ein Unrechtsstaat." Er kritisiert in seiner Kolumne für Tacheles online eine „die DDR verklärende Ostalgie".
Schwere Entscheidung
Organspende: Christenpflicht oder Tötung?
Schwere Entscheidung Organspende: Unversehrt sterben oder das Herz verschenken?
12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Viele warten vergeblich, etwa tausend sterben pro Jahr. Ist Organspende gelebte Nächstenliebe, gar die Pflicht eines Christen? Oder ist es menschenunwürdig, Sterbende zu töten, um ihnen Organe zu entnehmen, wie Kritiker sagen? Darüber diskutierten mit Tacheles-Moderator Jan Dieckmann: der evangelische Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig, der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery und die Organspendekritiker Renate Greinert und Paolo Bavastro.
Mehr dazuLeben dank Organspende
"Was gibt es Schöneres als seine Kinder aufwachsen zu sehen?!"
Marc Bargmann kann dank Organspende seine Kinder aufwachsen sehen.
Marc Bargmann wurde mit einem Herzfehler geboren und wäre fast gestorben. Ein Spenderherz und eine Spenderlunge retten dem Familienvater das Leben. Bei Tacheles berichtet er über sein Leben mit den Organen, die ihm ein Fremder spendete. „Der ist bei mir im Kopf und im Herzen, jeden Tag“, sagt Marc Bargmann heute über den Spender.
Mehr dazuEmnid-Umfrage
Große Mehrheit für weitreichende Neuregelung der Organspende
Im Bundestag wird derzeit um ein neues Gesetz zur Organspende gerungen. Umstritten ist, wie stark Menschen gedrängt werden sollen, sich zur Organspende zu entscheiden. Die Mehrheit der Deutschen begrüßt die Übertragung von menschlichen Organen, selbst wenn sich mögliche Spender gar nicht geäußert haben. Das zeigt eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.
Mehr dazuStreitthema Gerechtigkeit
Explodierender Reichtum,
steigende Armut?
Tacheles: Streit um den Sozialstaat.
Weltweit protestieren Menschen gegen eine wachsende Kluft zwischen arm und reich. Wäre ein flächendeckender Mindestlohn die Lösung, sollten Vermögende mehr Steuern zahlen? Leidenschaftlich bis hitzig diskutierten mit Fernsehpastor und Tacheles-Moderator Jan Dieckmann der evangelische Landesbischof Jochen Bohl aus Dresden, der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, die Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, und der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker.
Mehr dazuUmfrage
Große Mehrheit für Mindestlohn
Klares Ergebnis: Mehrheit für Spitzensteuer und Mindestlohn.
In der Union und in der FDP könnte bald das Tabu gebrochen werden, einen flächendeckenden Mindestlohn zu beschließen. Die große Mehrheit von 86 Prozent der Deutschen begrüßt dies. Das zeigt eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.
mehr dazuDebatte um niedrige Einkommen
Unternehmer gegen Mindestlohn
Gegen einen gesetzlichen Mindestlohn: Marie-Christine Ostermann.
Der Beschluss der CDU, per Kommission einen Mindestlohn festzulegen, stößt in der Wirtschaft auf Widerspruch. Marie-Christine Ostermann, Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, spricht sich gegen gesetzliche Mindestlöhne aus. Sie überreichte jetzt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen auf der Jahresversammlung ihres Verbandes eine Anti-Mindestlohn-Resolution. Bei Tacheles erklärte Ostermann, warum sie in niedrigen Einkommen eine Chance sieht: „Geringe Löhne und Minijobs machen es für Langzeitarbeitslose, für Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss wieder möglich, am Arbeitsmarkt Tritt zu fassen.“ Dagegen ergab jetzt eine repräsentative Studie: Die große Mehrheit der Deutschen stimmt für einen Mindestlohn.
Betroffene im Interview
Bildung schützt nicht vor Hartz IV
Judith Schwedler: Von der Architektin zur Hartz IV-Empfängerin.
Eigentlich hat Judith Schwedler alles richtig gemacht: Gute Schulbildung, Studium und einen gut bezahlten Job als Architektin. Heute leben sie und ihre vier Kinder von Hartz IV. Dass sie einmal von Sozialleistungen leben würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Bei Tacheles erzählt sie ihre Geschichte.
Mehr dazuTacheles nachgefragt
Von Marktregulierung, Bildungszwang und schlecht bezahlten Frisösen
Bei Tacheles diskutiert das Publikum mit.
Das Tacheles-Publikum diskutiert mit: Kann man Bildung erzwingen? Müssen Politiker sich mehr in die Wirtschaft einmischen? Und: Ist es gerecht, wenn eine Frisöse für fünf Euro die Stunde arbeitet? Die prominenten Gäste stehen Rede und Antwort bei Tacheles nachgefragt.
Mehr dazuExpertenwissen zur aktuellen Debatte
Kirche, Glaube und die Sehnsucht
nach Sinn
Professor Reinbold: Die Bibel ist kein Ratgeber.
Zwischen Gott und der Zahnfee – zur Tacheles-Debatte über Glaubensfragen gingen bislang mehr als 540 Publikumszuschriften ein. Ist das Christentum tolerant oder ungnädig gegenüber abweichenden Haltungen? Gibt es überhaupt christliche Werte? Und ist der Religionsunterricht besser als sein Ruf? Unser Experte, der evangelische Theologe Professor Wolfgang Reinbold, gibt darauf Antworten.
Mehr dazuTacheles nachgefragt
Von christlichen Grünen, überzeugten Atheisten und gutem Religionsunterricht
Die Gäste auf dem Podium stehen dem Publikum Rede und Antwort.
Sind alle Grünen so kirchenkritisch wie Tacheles-Gast Hans-Christian Ströbele? Wie gut oder schlecht ist der Religionsunterricht in Deutschland wirklich? Und wie kritikfähig sind die Kirchen? Die Tacheles-Gäste standen dem Publikum Rede und Antwort – bei Tacheles nachgefragt.
Mehr dazuStreit um den Glauben
Glaube, Hoffnung und die Zahnfee
Tacheles: Welche Bedeutung hat der Glaube?
Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hat sich bei Tacheles gegen Religionsunterricht an staatlichen Schulen gewandt. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister entgegnete: „Warum sollen wir den Kindern die Fragen nach Beginn und Ende des Lebens oder nach Orientierung vorenthalten?“ Es wäre „aberwitzig“, auf Religionsunterricht zu verzichten, pflichtete ihm der CDU-Politiker Hermann Kues zu. Der Kirchenkritiker Philipp Möller dagegen hält die Existenz Gottes für ebenso wahrscheinlich wie die Existenz der „Zahnfee“.
Mehr dazuMotorradgottesdienste
Wenn harte Rocker fromme Schafe werden
Pastor Erich Faehling predigt auf Motorradgottesdiensten.
Pastor Erich Faehling predigt beim Motorradgottesdienst in Hamburg vor 40.000 Bikern. Bei Tacheles erzählt er von U-Boot-Christen, Ente-Fahrern und Weihnachten mitten im Jahr. Er sagt, auch Biker fragen sich: „Wo gehöre ich eigentlich hin?“
Mehr dazuUmfrage
Im Glauben ist Deutschland zweigeteilt
Die Mehrheit der Befragten ist für Religionsunterricht an staatlichen Schulen.
Bundesweit befürwortet eine breite Mehrheit, dass Religion ein normales Schulfach ist oder dass kirchliche Feiertage gesetzlich geschützt sind – auch wenn vor Ostern am Karfreitag Diskotheken schließen müssen. Eine knappe Mehrheit spricht sich gegen den staatlichen Einzug von Kirchensteuern auf. Doch was die Menschen in Ost und West antworten, geht himmelweit auseinander. Darauf verweist jetzt eine repräsentative emnid-Befragung im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.
mehr dazuStreit um Religion
Sind die Kirchen unverzichtbar?
Landesbischof Ralf Meister will die Menschen bei der Suche nach Sinn begleiten.
Welche Rolle spielt die Kirche im öffentlichen Leben? Landesbischof Ralf Meister schreibt in seiner Kolumne für Tacheles online: „Die Kirche hat einen öffentlichen Auftrag.“ Er spricht sich für Kindstaufen, Religionsunterricht und Kirchensteuern aus. Die Rolle der Kirchen in der Gesellschaft sei klar: „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen zu erreichen und sie bei der Sinnsuche zu begleiten.“ Philipp Möller, Sprecher der religionskritischen Giordano Bruno-Stiftung sieht das ganz anders: „Die Kirche vermittelt Unsinn“, entgegnet er in seiner Kolumne. „Der Glaube gehört ins Privatleben und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren“, ist der Atheist überzeugt.
PROTESTANTEN UND KATHOLIKEN IM STREITGESPRÄCH
„Der Papst ist fehlbar“
Reden Tacheles: Wie steht es um die Ökumene?
Es war eine leidenschaftliche Diskussion in der hannoverschen Marktkirche, die Fernsehpastor Jan Dieckmann moderierte. Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und Gesprächspartner des Papstes, haderte mit dem Hochmut, der zuweilen aus dem Vatikan dringe („kein freundlicher Ton“). Der katholische Bischof Hans-Jochen Jaschke warnte vor einem Feindbild Papst und übte zugleich erstaunlich offen Kritik an Benedikt XVI. – dessen Dialog mit dem Islam etwa habe einen „verunglückten Anfang“ genommen. Die Publizistin Bascha Mika zürnte, „der Papst ist ein Patriarch, und Patriarchen sind nicht mehr zeitgemäß“. Ihr hielt der Spiegel-Autor Matthias Matussek entgegen, viele Medien gingen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche wie Kannibalen um.
mehr dazuTacheles nachgefragt
Von Sündern, Helden und starken Frauen
Das Publikum fragt, die prominenten Gäste antworten: Tacheles nachgefragt.
Die evangelische Talkshow Tacheles öffnet sich den Fragen des Publikums. Hat die Ehelosigkeit katholischer Priester den sexuellen Missbrauch begünstigt? War Martin Luther ein Ketzer oder ein Held? Sind in der evangelischen Kirche Frauen wirklich gleichberechtigt? Der EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider, Bischof Hans-Jochen Jaschke, Spiegel-Autor Matthias Matussek und die Publizistin Bascha Mika stehen Rede und Antwort.
mehr dazuUmfrage zur Ökumene
Mehrheit spricht sich für Reformen im Vatikan aus
Emnid hat ermittelt: Was ist für ein Zusammenwachsen der beiden Konfessionen wichtig?
Während der Vatikan Reformen blockiert, wünscht sich die Mehrheit der Bevölkerung eine Erneuerung der katholischen Kirche. Den Papst als Sprecher aller Christinnen und Christen kann sich nur ein Drittel der Befragten vorstellen. Darauf verweist jetzt eine repräsentative emnid-Umfrage im Auftrag der Evangelischen Kirche im NDR und der Evangelischen Zeitung.
mehr dazuFrauen im Priesteramt
Weihe, Exkommunikation und trotzdem Kirchensteuern
Ida Raming ließ sich als katholische Priesterin weihen.
Dr. Ida Raming hat katholische Theologie studiert, promoviert und sich 2002 zur Priesterin weihen lassen. Die römisch-katholische Kirche reagierte mit Exkommunikation. Doch anstatt ihrer Kirche den Rücken zuzudrehen, zahlt sie weiterhin Kirchensteuern. „Ich gehe nicht freiwillig“, stellt die überzeugte Katholikin bei Tacheles fest, „wir sind ein Stachel im Fleisch der katholischen Kirche“.
mehr dazuDie neue Welt des Internets
Hunderte von Freunden - und keiner hilft beim Umzug
Diskussion am roten Tisch: Echte Freunde im Internet?
Unsere Gesellschaft wandelt sich rasant – immer mehr Menschen tauschen sich per Internet in sozialen Netzwerken wie Facebook aus. Arglos stellen sie intime Texte und Bilder ins Netz oder führen virtuelle Tagebücher, sogenannte Blogs. Verändert sich unser Bild von Intimität, ist Datenschutz von gestern, wie manche jungen Internetnutzer meinen? Darüber diskutierten mit Tacheles-Moderator Pastor Jan Dieckmann die bayerische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die Internetaktivistin Julia Schramm, der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, der Medienwissenschaftler Prof. Hendrik Speck und Dr. Bernhard Rohleder, Geschäftsführer der Bitkom, des Verbandes der Informationswirtschaft.
mehr dazuDas Internet vergisst nichts
Trauer, Tod und digitaler Trost
Wolfgang Paumen errichtete eine Gedenkseite für seinen Sohn
Wolfgang Paumen war auf einem Segeltörn, als er die unfassbare Nachricht erhielt. Sein Sohn Oliver war mit dem Motorrad tödlich verunglückt. „Niemand bereitet einen auf so etwas vor“, sagt Wolfgang Paumen. Um zu trauern und die Erinnerung wach zu halten, richtete er eine Gedenkseite im Internet ein, mit Fotos, Videos und Texten. „Das Internet vergisst nichts“, sagt der Finanzbeamte, „und mir war es wichtig, mich mit anderen auszutauschen“.
mehr dazuWird Deutschland zum Anti-Atom-Staat?
Ausstiegspläne wecken Hoffnung und Skepsis
Ausstieg sofort? Darüber wurde heftig diskutiert am roten Tisch.
Wie hoch ist der Preis für einen Ausstieg aus der Atomkraft, müssen wir den Klimaschutz dafür opfern? Inwieweit ist Energiepolitik eine ethische Frage – und dürfen sich die Kirchen hier einmischen? Darüber stritten mit Tacheles-Moderator Jan Dieckmann der evangelische Bischof Gerhard Ulrich (Nordelbien), Dieter Marx, Geschäftsführer des Deutschen Atomforums, die Atomkraftgegnerin Anna Gräfin von Bernstorff und der Spiegel-Autor Jan Fleischhauer.
mehr dazuHilfe für Tschernobyl-Kinder
„Man schmeckt und spürt nichts,
aber es ist verstrahltes Gebiet“
Kajta Bergholz engagiert sich seit Jahren für die Hilfe für Tschernobyl-Kinder.
Katja Bergholz engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Hilfe für Tschernobyl-Kinder der evangelischen Landeskirche Hannovers. Sie hat einige Kinder in Gomel besucht und nimmt sich jedes Jahr einen Großteil ihres Urlaubs, um mit Ihnen gemeinsam Zeit zu verbringen und sie für einige Wochen aufzunehmen. Bei Tacheles berichtet sie von ihrem Engagement.
mehr dazuPER GENTEST LEBEN AUSWÄHLEN?
„Wir geraten auf die schiefe Bahn“
Diskussion um Gentests: Am roten Tisch wird Tacheles geredet.
Haben Eltern es künftig in der Hand, dass ihre Kinder keine schweren Erbkrankheiten mehr haben? Die moderne Medizin ermöglicht, nach Gentests ausgewählte Embryonen ohne bestimmte Erbschäden in den Mutterleib einzupflanzen. Der evangelische Bischof Martin Hein sprach sich jetzt bei Tacheles strikt gegen die Gentests aus: „Wir dürfen nicht entscheiden, welches Leben lebenswert ist.“ Ihm widersprach die frühere Forschungsministerin Edelgard Bulmahn, die im Bundestag für eine bedingte Freigabe der Tests streitet: „Wir können keine Frau zu einem behinderten Kind zwingen.“
Mehr dazuLeben mit Behinderung
Mein Sohn, behindert und ein Wunschkind
Axel Binnebößel ist stolzer Vater eines behinderten Kindes.
Axel Binnebößel und seine Frau sind Eltern eines schwerbehinderten Kindes. Während der Schwangerschaft drängten Ärzte sie, das Kind abzutreiben. Für die Eltern undenkbar. Die ärztliche Prognose eines raschen Kindstods erfüllte sich nicht. Jetzt wird Noah sieben Jahre alt, ist ein absolutes Wunschkind - und Axel Binnebößel ist ein glücklicher Vater.
mehr dazuDeutschland in Furcht vor dem Terror
„Die Muslime sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung“
Debatte am roten Tisch: Welche Rolle spielt der Islam, wenn es um Terror geht?
Die Angst vor Terroranschlägen hat Deutschland erreicht. Während sich islamistische Extremisten als Gotteskrieger verstehen, geißeln friedliebende Muslime den Terror als einen tragischen Missbrauch ihres Glaubens. Inwieweit sind Religionen Brandsätze des Hasses? Wie lässt sich dem Terror begegnen? Darüber diskutierten der Braunschweiger Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber, der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, der niedersächsische Innenminister, Uwe Schünemann (CDU), und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, bei Tacheles in der hannoverschen Marktkirche mit Fernsehpastor Jan Dieckmann.
mehr dazuTürkei und EU
Reicht Europa bis nach Anatolien?
Diskussion am roten Tisch: Ist die Türkei reif für die EU?
Die Türkei drängt in die Europäische Union (EU). Könnte die Türkei Europas Brückenkopf in die islamische Welt werden? Oder würde ihr Beitritt den inneren Zusammenhalt der EU zerreißen? Darüber diskutierten mit Fernsehpastor und Tacheles-Moderator Jan Dieckmann der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, Martin Schindehütte, die bayerische Europaministerin Emilia Müller (CSU), der Unternehmer und ehemalige Europaparlamentarier Vural Öger (SPD) und die Sprecherin der „Deukischen Generation“, junger Deutschtürken, die Studentin Aylin Selcuk.
mehr dazuStreit über Religion und Gewalt
Von Diskriminierung und Fundamentalismus
Diskussion am roten Tisch über Jugendgewalt und Religiosität
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Religion und Gewalt? Der EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider sagte: „Religionen können Gewalt hervorrufen und legitimieren.“ Da, wo Religion fundamental ausgelegt werde, bestehe die Gefahr der Gewaltbereitschaft. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, wandte sich gegen die Kritik am Islam. Er nannte den Islam „eine gesellschaftliche Ressource“ für ein friedliches Miteinander. Wir haben die Debatte in Auszügen dokumentiert.
mehr dazuIntegration und Arbeitsmarkt
Bischof July: Muslime gehören zu uns
Der württembergische Bischof Frank July forderte in der evangelischen Talkshow Tacheles islamische Zuwanderer auf, sich nicht in „abgeschlossene Gegenwelten“ zurückzuziehen. Der CDU-Politiker Uwe Schünemann beklagte den Zuzug in die Sozialsysteme und forderte, hochqualifizierte Zuwanderer nach Deutschland zu holen. Im Gegenzug müssten Migranten ohne Aufenthaltsrecht konsequent in ihre Herkunftsländer verbracht werden.
Mehr dazuReligionsklischees in den Medien
Von muslimischen Schlägern und christlichem Missbrauch
Religion, Medien und Klischees: Streit am roten Tisch.
Schüren Medien mit ihrer Berichterstattung Islamfeindlichkeit? Wie fair ist die Berichterstattung über die Kirchen etwa in der aktuellen Missbrauchsdebatte? Darüber stritten der nordelbische evangelische Bischof Gerhard Ulrich, der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir, der Welt-Herausgeber Thomas Schmid, der Autor Kay Sokolowsky („Feindbild Moslem“) und die deutsch-türkische Schauspielerin Nursel Köse (aktuell zu sehen im Kinofilm „Die Fremde“). Wir haben die Debatte in Auszügen dokumentiert.
mehr dazuReligion und Frauenrechte
„Die Welt schlägt manchmal Purzelbäume“
Streit am roten Tisch: Diskriminierung im Namen des Herrn?
Im Katholizismus dürfen nur Männer Priester werden. Das Kopftuch gilt vielen als Symbol der unterdrückten Frau im Islam. Und in der evangelischen Kirche sind Frauen in Spitzenpositionen rar. Diskriminierung im Namen des Herrn? Darüber stritten bei Tacheles die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär, die frühere Ministerpräsidentin Heide Simonis, die katholische Publizistin Gabriele Kuby, die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon. Wir haben die Debatte in Auszügen dokumentiert.
mehr dazuJunge Muslime und die Bildung
Neugier, Zweifel und Integration
Tacheles zur Integration: Hat Bildungsnot religiöse Gründe?
„Viele gläubige Muslime verweigern sich kritischen Fragen“, kritisierte der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber (Bild) in der aktuellen Tacheles-Debatte über die Bildungsprobleme junger Muslime in Deutschland. Der Autor Cem Gülay („Türken-Sam: eine deutsche Gangsterkarriere“) kritisierte: „Was nützt Bildung, wenn man trotzdem keinen Job kriegt?“ Wir haben die Diskussion dokumentiert.
mehr dazuBundeswehr in Afghanistan
Dürfen deutsche Soldaten töten?
"Dürfen deutsche Soldaten töten?" - eine der Streitfragen bei Tacheles.
Die internationalen Streitkräfte in Afghanistan sollten das Land befrieden, den Terror eindämmen und den unterdrückten Frauen Gerechtigkeit verschaffen. Doch acht Jahre nach dem Beginn der Intervention werden die Soldaten immer mehr als Besetzer gesehen, agieren die Taliban zunehmend selbstbewusst. Drogenhandel und Verbrechen nehmen zu. Dürfen deutsche Soldaten im Kampf gegen den Terror töten? Ist der Kampf gegen die Taliban ein religiöser Konflikt? Hier die Debatte zum Nachlesen.
mehr dazuDokumentation
Religion und Meinungsfreiheit:
Schluss mit lustig?
Vertritt die Meinungsfreiheit: Bascha Mika, ehemalige Taz-Chefredakteurin.
Religion und Meinungsfreiheit: Schluss mit lustig? Darum stritten bei Tacheles – Talk am roten Tisch in der überfüllten hannoverschen Marktkirche Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, Prof. Bascha Mika, ehemals Chefredakteurin der Tageszeitung taz, die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth und der Kabarettist Kerim Pamuk. Phoenix zeigte die Debatte am 29. November um 13 und um 22.30 Uhr.
mehr dazuDie Tacheles-Debatte im Worlaut
Finanzkrise: Taumeln über dem Abgrund
Der Tacheles-Start in der vollen Marktkirche. Fotos: Jens Schulze
Die weltweite Finanzkrise ist noch längst nicht ausgestanden. Geld, Gier und Gerechtigkeit – welche Werte tragen uns? Wie können die Kräfte des Marktes gezähmt werden? Taugt die Bibel für den wirtschaftlichen Alltag? Oder eher der Koran?
Darüber diskutierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten hannoverschen Marktkirche Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der Vorstandsvorsitzende der Bank Sarasin, Frank Niehage, der Direktor des Instituts für islamisches Bankwesen, Zaid el-Mogaddedi, und die ARD-Börsenkorrespondentin Anja Kohl.













